Anke Willwohl - Foto Guido Werner.jpg
15.Juni
12:30 Uhr
Frankfurter Dom

Im Rahmen der Orgelmatinéen im Dom St. Bartholomäus spielt Anke Willwohl, Kantorin an der Würzburger Heilig-Kreuz-Kirche und Meisterschülerin von Prof. Günther Kaunzinger, Werke von Vivaldi, Hakim, Vierne und anderen. 

 

Programm
 

Johann Sebastian Bach (1685–1750)    
Concerto a-moll BWV 593 
nach Antonio Vivaldis Concerto grosso für 2 Violinen und B.C. op.3,8
Allegro
Adagio
Allegro
 
Naji Hakim (* 1955)
aus "Agape"
II  Bone pastor panis vere
III Tantum ergo sacramentum
 
Charles-Marie Widor (1844–1937)      
aus der 6. Symphonie g-Moll op. 42
IV Cantabile 
V  Finale – Vivace

 

Die gebürtige Erfurterin Anke Willwohl ist seit 2001 als Dekanatskantorin der Würzburger Pfarreiengemeinschaft Heiligkreuz/St. Elisabeth/St. Burkard und inzwischen der Wallfahrtskirche Käppele tätig. Mit der von ihr 2002 gegründeten Würzburger Kantorei, bestehend aus Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchor, fanden unter ihrer künstlerischen Leitung in den letzten Jahren zahlreiche Konzerte mit renommierten Solisten statt. Neben Händels Messiah (2016) und Verdis Requiem (2019), Orffs Carmina Burana (2015 und 2023) wurde 2016 vor allem die szenische Aufführung von Claudio Monteverdis „L‘ Orfeo“ (Inszenierung - Georg Rootering) von Publikum und Presse begeistert aufgenommen.  

Neben ihrer Tätigkeit als Kirchenmusikerin ist Anke Willwohl eine gefragte Konzertorganistin in der Region und International. Sie gastierte beim Festival Gonzaga in Sabbioneta/Italien sowie 2014 und 2018 in der Yunokawa Catholic Church in Hakodate/Japan. Anke Willwohl war bereits in Würzburg, Bad Kissingen und 2021 beim Orgelfestival Steiermark zu hören mit ihrer Orgeltranskription von Beethovens 9. Sinfonie nach Franz Liszts Fassung für Klavier. 2023 stellte sie in Heiligkreuz-Würzburg ihre Transkription von Beethovens 6. Sinfonie „Pastorale“ vor zur Eröffnung der Jubiläumskonzertreihe „25 Jahre Klais-Orgel“. Darüber hinaus war sie am Harmonium zu Gast bei Aufführungen der Nürnberger Philharmoniker – 2020 in Hindemiths Im Kampf mit dem Berge sowie 2021 in Mahlers 1. Sinfonie.

Ihre musikalische Ausbildung erhielt Anke Willwohl an der Hochschule für Musik ‚Franz Liszt‘ in Weimar und beendete ihr Studium dort als Diplom-Kirchenmusikerin (A). Nach einem Aufbaustudium an der Musikhochschule Würzburg bei Prof. Günther Kaunzinger erwarb sie das Meisterklassendiplom im Fach Orgel. Sie erhielt weitere Impulse in Meisterkursen bei Jean Guillou, Tonhalle Zürich (Orgel) und bei Jorma Panula, Helsinki (Orchesterdirigieren). Von 1993 bis 1994 war sie Adlata des Domorganisten Paul Damjakob am Würzburger Dom.

 

Dauer: 30 Minuten

Eintritt: 5 Euro (Karten 30 Minuten vor Matinéebeginn an der Konzertkasse)

 

 

Bildnachweis: Anke Willwohl © Guido Werner

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